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Poetry-Slam

Poetry-Slam der zehnten Klassen

Nein, es klang nicht wie Poesie in den Ohren unserer Zehntklässler, als sie merkten, dass die anstehende Unterrichteinheit sie tatsächlich in die Welt der Dichtkunst entführen sollte.

Ob sie damit gerechnet haben, dass sie am Ende ihre eigenen Texte schreiben und sogar vortragen würden? 

Zunächst aber mussten unsere 10er natürlich Vorwissen zum Poetry-Slam ansammeln. Definition, Einflüsse, (literatur-)geschichtliche Einordnung etc. Die Schülerinnen und Schüler erhielten die Gelegenheit, im Internet inhaltliche und formale Analysen der dort veröffentlichten Vorträge vorzunehmen. Obwohl alle literarischen Formen erlaubt sind, gibt es dennoch Merkmale, die diese moderne Dichtkunst (oder Performance?) in sich vereint: ohne Refrain geht es auch hier nicht, eine Botschaft (oder Message?) fließt in die abschließende Bewertung ebenfalls mit ein, darüber hinaus zählen Aktualität, Klanglichkeit und witzige Vortragsweise, Doppeldeutigkeiten und Pointen zu den maßgeblichen Kriterien der Juroren.

Dann ging es endlich ans Schreiben! Die Themen waren komplett freigegeben. Die Zehntklässler durften alleine, zu zweit oder zu dritt an ihren Werken arbeiten und anschließend eine Performance einüben, die dann mit Feedbackbögen von den Klassenkameraden bewertet wurden. Entstanden sind gesellschaftskritische Werke und Texte über die Korruption bei der FiFa, über Fremdenhass und Flüchtlinge, den Sinn des Lebens und Lernens, über Mathematik, Angela Merkel und persönliche Erlebnisse. 

Es kam der Tag des eigentlichen Poetry-Slams, also des Dichtwettstreits zwischen den einzelnen Beiträgen. Und wissen Sie was? Es hat unseren 10ern Spaß gemacht. Die Texte waren beeindruckend gut und so manche waren sicher selbst überrascht, wie viel Freude es bereitet, genug Zeit zu haben, um sich intensiv mit persönlichen Interessen und Themen auseinanderzusetzen. Und die Gelegenheit zu bekommen, mit unserer Sprache zu experimentieren, zu spielen und sich auf ungewohntes Terrain zu begeben.

Vielen Dank Frau Schäfer, Frau Augustat und Frau Schneider für diese Gelegenheit!