Diese Website verwendet Cookies

Wir verwenden Cookies, um Ihnen ein optimales Webseiten-Erlebnis zu bieten. Dazu zählen Cookies, die für den Betrieb der Seite und für die Steuerung unserer kommerziellen Unternehmensziele notwendig sind, sowie solche, die lediglich zu anonymen Statistikzwecken genutzt werden. Sie können selbst entscheiden, welche Kategorien Sie zulassen möchten. Bitte beachten Sie, dass auf Basis Ihrer Einstellungen womöglich nicht mehr alle Funktionalitäten der Seite zur Verfügung stehen. Weitere Informationen finden Sie in unseren Datenschutzhinweisen.
Details

Notwendige Cookies helfen dabei, eine Webseite nutzbar zu machen, indem sie Grundfunktionen wie Seitennavigation und Zugriff auf sichere Bereiche der Webseite ermöglichen. Die Webseite kann ohne diese Cookies nicht richtig funktionieren.

NameAnbieterZweckAblauf
wireprivatgymnasium-weinheim.deDer Cookie ist für die sichere Anmeldung und die Erkennung von Spam oder Missbrauch der Webseite erforderlich.Session
cmnstrprivatgymnasium-weinheim.deSpeichert den Zustimmungsstatus des Benutzers für Cookies.1 Jahr

Statistik-Cookies helfen Webseiten-Besitzern zu verstehen, wie Besucher mit Webseiten interagieren, indem Informationen anonym gesammelt und gemeldet werden.

NameAnbieterZweckAblauf
_gaGoogleRegistriert eine eindeutige ID, die verwendet wird, um statistische Daten dazu, wie der Besucher die Website nutzt, zu generieren.2 Jahre
_gatGoogleWird von Google Analytics verwendet, um die Anforderungsrate einzuschränken.1 Tag
_gidGoogleRegistriert eine eindeutige ID, die verwendet wird, um statistische Daten dazu, wie der Besucher die Website nutzt, zu generieren1 Tag
Impressum

Sprache(n) als Heimat

Sprache(n) als Heimat

Lernen passiert nicht nur im Klassenzimmer. Es geschieht dort, wo junge Menschen ins Staunen geraten, lachen, zweifeln, sich wiedererkennen oder zum ersten Mal begreifen, dass Kunst Fragen stellt, auf die es keine einfachen Antworten gibt.
Am 28. November 2025 besuchte unsere Theater-AG der Oberstufe das Junge Nationaltheater Mannheim, um sich das Stück „Mutter Dili – alle Farben meiner Sprachen“ anzuschauen – ein modernes, intensives und zugleich sehr persönliches Stück. „Sprache beginnt zuhause“, heißt es darin. Doch was ist, wenn man in mehreren Sprachen zuhause ist? Wenn jede Sprache ein anderes Ich hervorbringt? Wann taucht mein deutsches Ich auf, und wann das meiner Muttersprache? Das Stück, autobiographisch geschrieben und gespielt, nähert sich diesen Fragen mit Humor, Tiefe und viel Gefühl. Es zeigt, wie Sprache Identität formt – und dass in Mehrsprachigkeit nicht Verwirrung liegt, sondern Reichtum.
Das Stück bestach mit schnellen Szenenwechseln, modernen Elementen und einer großen Portion Energie. Einige Passagen sorgten für echtes Schmunzeln, andere wiederum ließen es still werden im Saal. Themen wie Herkunft, Verantwortung und das Miteinander in einer vielfältigen Gesellschaft wurden eindrucksvoll auf die Bühne gebracht.
Besonders spannend war das anschließende Gespräch mit den Schauspielerinnen und Schauspielern. Die Schülerinnen und Schüler konnten Fragen stellen: Wie entsteht ein Stück? Wie fühlt es sich an, auf der Bühne zu stehen? Die Antworten machten deutlich, dass Theater nicht nur Unterhaltung ist, sondern auch Auseinandersetzung – mit sich selbst, mit der Welt, mit den eigenen Werten.
Zurück in der Schule blieb mehr als nur die Erinnerung an eine gelungene Aufführung. In der nächsten AG-Stunde wurde noch viel über das Stück diskutiert – über Lieblingsszenen, Überraschendes oder über die Frage, warum Kunst uns manchmal besser versteht, als wir selbst es können.
Solche Erlebnisse sind Teil dessen, was uns am PGW wichtig ist: Unsere Schülerinnen und Schüler stehen im Mittelpunkt. Sie sollen die Welt erleben, hinterfragen und mitgestalten. Theaterbesuche wie dieser fördern Empathie, Perspektivwechsel und gemeinsames Nachdenken – Fähigkeiten, die weit über den Unterricht hinausreichen. Wir wollen Räume zu schaffen, in denen Neugier wächst, Gemeinschaft spürbar wird und Lernen Spaß macht. Wenn unsere Schülerinnen und Schüler mit einem Lächeln, einem neuen Gedanken oder einer guten Frage aus dem Theater kommen – dann wissen wir, warum wir machen, was wir machen.
Vielen Dank an unseren Theaterpädagogen Herrn Gahrmann, der diesen Theaterbesuch organisiert hat!