Salzige Luft, flatternde Segel und ganz viel gute Laune: Unsere K1 tauschte für eine Woche Klassenzimmer gegen Deck und machte sich auf den Weg zum Segeln im Ijsselmeer. Schon die Anreise von Mannheim nach Harlingen verlief erstaunlich reibungslos – ganze neun Stunden ohne Verspätung! Fast schon ein kleines Wunder und damit der perfekte Start in eine besondere Kursfahrt.
Am Montag hieß es dann erstmals: Leinen los! Nach einer Einführung in die Grundlagen des Segelns lernten unsere Schülerinnen und Schüler schnell, dass Segeln deutlich mehr ist als entspanntes Herumsitzen mit Wind im Gesicht. Segel setzen, Kommandos verstehen, gemeinsam anpacken – plötzlich war echtes Teamwork gefragt. Die erste Etappe führte von Harlingen auf die Nordseeinsel Vlieland. Dort warteten eine gemütliche Altstadt und eine Wanderung an die Küste, wo Wind, Dünen und Meer sofort Urlaubsgefühl aufkommen ließen.
Am nächsten Tag segelte die Gruppe weiter nach Terschelling. Auch hier blieb neben dem Segeln Zeit, die Insel zu erkunden – inklusive eines gemeinsamen Barbesuchs am Abend, bei dem viel gelacht und erzählt wurde.
Der Mittwoch wurde schließlich zum großen Segelabenteuer der Woche: Sieben bis acht Stunden war die K1 auf dem Wasser unterwegs, vom Wattenmeer durch die Schleuse ins Ijsselmeer. Bei strahlendem Sonnenschein und konstantem Wind herrschten perfekte Bedingungen. Viele merkten an diesem Tag, wie faszinierend, aber auch anspruchsvoll Segeln sein kann. Gleichzeitig entstanden genau dort die schönsten Momente: gemeinsam auf dem Deck sitzen, aufs Wasser schauen und einfach unterwegs sein.
Auch kulturell hatte die Fahrt einiges zu bieten. In Enkhuizen besuchte die Gruppe das Zuiderzeemuseum, ein beeindruckendes Freilichtmuseum, das das frühere Leben rund um die Zuiderzee lebendig werden lässt. Alte Häuser, Werkstätten und kleine Gassen vermittelten anschaulich, wie eng das Leben der Menschen dort seit Jahrhunderten mit dem Wasser verbunden ist.
Eigentlich sollte es anschließend weiter nach Makkum gehen – doch manchmal entscheidet auf See eben nicht der Plan, sondern der Wind. Stattdessen landete die Gruppe in Stavoren, wo spontan noch ein Badebesuch am Strand möglich war. Da hielt sich die Enttäuschung natürlich in Grenzen!
Ein besonderes Highlight war für viele das gemeinsame Kochen an Bord. Zwischen Nudeltöpfen, viel Gelächter und gelegentlichen kleinen Küchenkatastrophen zeigte sich einmal mehr, wie gut die Gruppe zusammengewachsen war.
Am Freitag ging es schließlich zurück nach Harlingen – mit müden Armen, sonnengebräunten Gesichtern und vielen Erinnerungen im Gepäck. Die Stimmung war die ganze Woche über so gut wie das Wetter: sonnig, entspannt und voller Gemeinschaftsgefühl!
Vielen Dank an Frau Herth und Herrn Erdel für die Organisation und die tolle Begleitung!






























